HNO-Erkrankungen

Dr. Flämig ist seit 1989 als HNO-Belegarzt am Josefinum tätig.

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Sein Hauptaufgabengebiet umfasst die ambulante und stationäre operative Therapie von Kindern mit vergrößerten Rachenmandeln (Adenoide) sowie chronisch rezidivierenden Mandelentzündungen. In diesem Zusammenhang werden auch häufig Erkrankungen des Mittelohres behandelt, hauptsächlich mit Paukendrainagen (Einsetzen von Paukenröhrchen in das Trommelfell). In den letzten Jahren wurden 150–200 Tonsillektomien und 300–400 Adenotomien pro Jahr durchgeführt. Seltener ist die Behandlung von akuten entzündlichen Erkrankungen der Nasennebenhöhlen. Hier ist gelegentlich notfallmäßig eine Siebbein-Operation erforderlich.

Alle Notfälle des Fachgebietes werden behandelt wie z.B. Nasenbluten, Fremdkörper in Nase, Ohren oder auch in den Bronchien. Hier ist häufig eine Narkoseuntersuchung mit Bronchoskopie und Entfernung des Fremdkörpers aus der Lunge erforderlich. In diesem Zusammenhang werden die Eltern gewarnt, kleinen Kindern im Alter zwischen 1 und 6 Jahren unbeaufsichtigt die von uns so gefürchteten Erdnüsse zu überlassen. Auch Spielzeug in dieser Größe sollte Kindern nicht unbeaufsichtigt überlassen werden.

In Kooperation mit den Chirurgen Dres. Schmid, Herzog und Zerai werden kleinere Eingriffe wie z.B. Phimosen-Operationen in Verbindung mit einer Adenotomie oder Tonsillektomie durchgeführt.
Dr. Flämig arbeitet ferner mit den Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen Dr. Roth und Dr. Moerner zusammen. Hier werden bei Kindern mit Spaltbildungen, insbesondere im Bereich des harten und weichen Gaumens, bei der operativen Versorgung durch die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen gleichzeitig die Ohren inspiziert und ggf. Paukenröhrchen eingesetzt, um langfristig ein gutes Hören und eine normale Entwicklung der Mittelohren zu gewährleisten. Hierdurch wird insbesondere der Entwicklung von Cholesteatomen vorgebeugt.

Dr. Flämig verfügt über alle notwendigen diagnostischen Verfahren zur Abklärung von Beeinträchtigungen des Hörvermögens und von Schwindelerkrankungen.
Hierzu zählen:

  • Tonschwellenaudiometrie
  • Impedanzmessungen
  • Messung der otoakustischen Emissionen
  • Hirnstammaudiometrie
  • Vestibulo-Nystagmographie

Bei kleinen Kindern mit so genannter Drei-Mandel-Hyperplasie kommt es häufig zu einem Schlafapnoe-Syndrom (OSAS). Die Kinder sind in ihrem Schlaf und in ihrer Entwicklung durch das Passage-Hindernis im Rachenbereich stark beeinträchtigt. Hier gilt es in Zusammenarbeit mit dem Kinder-Schlaflabor des Josefinums abzuklären, inwieweit eine Gefährdung vorliegt und ob eine Operation indiziert ist. Entschieden wird, ob zunächst nur eine Adenotomie (Polypen-Entfernung) oder gleichzeitig auch, bei vergrößerten Mandeln, eine Gaumenmandel-Entfernung erforderlich ist. Die Alternative zur Gaumenmandel-Operation - die Mandeln nur zu verkleinern - wird von Dr. Flämig kritisch gesehen.

Ihr Ansprechpartner
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Hals-Nasen-Ohrenarzt
Umweltmedizin:
Dr. med. Paul Flämig
Fuggerstrasse 16
86150 Augsburg
Telefon 0821 518828
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