Psychosomatische Störungen

Körperliche und psychische Prozesse sind immer als zusammengehörig zu betrachten. Sie laufen gleichzeitig ab und stehen in ständiger Wechselwirkung.

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Warnsignale und Symptome

Die Symptome sind äußerst vielfältig, z.B.:

  • Körperliche Beschwerden wie Müdigkeit und Erschöpfung
  • Schmerzsymptome (v.a. Kopfschmerzen)
  • Herzrasen, Schwindelgefühle
  • Magen-Darmprobleme, Appetitmangel
  • Lähmungen
  • Einkoten und Einnässen

Wichtig ist, dass die Beschwerden sich nicht oder nicht hinreichend auf eine organische Erkrankung zurückführen lassen.

Auch verschiedene chronische körperliche Erkrankungen (wie z.B. Asthma, Diabetes mellitus, chronisch entzündliche Darmerkrankungen usw.) sind häufig verbunden mit sekundären psychischen Problemen und Belastungen für die Betroffenen und deren Angehörigen.

Behandlung psychosomatischer Störungen:

So vielfältig wie die Störungsbilder sind in der Praxis auch die Behandlungsangebote und -konzepte. Eine eingehende somatische (medizinische) Abklärung und Diagnostik ist die Grundlage der Behandlung. Die weitere Therapie erfordert dann, je nach Krankheitsbild und Krankheitsverlauf, auf der Basis einer psychologischen bzw. psychosomatischen Diagnostik, ein störungsspezifisches und individuelles Vorgehen.

Mögliche Therapiebausteine sind neben der Grundversorgung im Rahmen der Einzeltherapie:

  • Bewegungs- und Erlebnistherapie
  • Kunsttherapie
  • Tanztherapie
  • Physiotherapie
  • Entspannungsverfahren
  • Neuro- und Biofeedback

Ein wichtiger Baustein der psychosomatischen Behandlung besteht in der Aktivierung der persönlichen und familiären Ressourcen der Betroffenen. Darüber hinaus ist es gerade bei psychosomatischen Erkrankungen fast immer notwendig, den konkreten Lebenskontext (Familie, Schule, Beruf etc.) der Betroffenen mit in den Blick zu nehmen.

Eine frühzeitige Behandlung verhindert viele Anpassungsprobleme!

Wir bieten sowohl ambulante wie (teil-)stationäre Therapien an.