Intelligenzminderung

Bei Kindern und Jugendlichen mit einer Intelligenzminderung oder geistigen Behinderung verläuft die allgemeine und insbesondere die intellektuelle Entwicklung – oft schon seit der frühen Kindheit – nicht altersentsprechend.

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Warnsignale und Symptome

Wenn Eltern oder auch Erzieher bemerken, dass ein Kind sich deutlich langsamer entwickelt als Gleichaltrige oder dass es im Kindergarten oder in der Schule sozial nicht richtig integriert ist, kann eine allgemeine Entwicklungsverzögerung im Sinne einer Intelligenzminderung die Ursache dafür sein.

Hinweise können sein:

  • Verzögerungen in der Sprachentwicklung
  • Verzögerungen in der Motorik
  • Verspätete Sauberkeitsentwicklung
  • Lernprobleme
  • Unselbstständiges Verhalten
  • Soziale Integrationsprobleme
  • Schwierigkeiten bei Änderungen

Eine flexible Anpassung an Veränderungen und Anforderungen fällt diesen Kindern und Jugendlichen meist zeitlebens schwer, so dass sie mehr Hilfe und Unterstützung benötigen als Gleichaltrige.
Neben einer genauen Beobachtung geben Entwicklungstests Aufschluss über den Entwicklungsstand des Kindes. Die frühe Diagnose ist wichtig, um rasch eine individuelle Behandlung zu beginnen und somit Anpassungsstörungen zu vermeiden.

Therapie

Kinder mit einer Intelligenzminderung benötigen bei ihren besonderen Bedürfnissen unterstützende Bedingungen für ihre individuelle Entwicklung:

  • Frühförderung
  • Sprach-, Ergo- oder Bewegungstherapie
  • Heilpädagogik
  • Psychomotorik

Im weiteren Verlauf ist es notwendig, eine angemessene Schulform zu finden, Möglichkeiten der Freizeitgestaltung zu entwickeln und eine passende Berufsausbildung in die Wege zu leiten.

Es hat sich gezeigt, dass eine frühe, kompetente und intensive Behandlung am erfolgreichsten ist.

Wir bieten sowohl eine ambulante wie (teil-)stationäre Diagnostik und Therapie an.