Kinderschutzgruppe in der KJPP des Josefinums

In der KJPP des Josefinums wird eine Vielzahl von Familien, bei denen das Wohl der Kinder und Jugendlichen in unterschiedlicher Weise beeinträchtigt ist, betreut.  Unter einer Gefährdung verstehen wir die erhebliche seelische und/oder körperliche Gefährdung unserer Patienten durch Vernachlässigung und/oder schädliches Verhalten von Sorgeberechtigten oder Dritter gegenüber unserer Patienten. Dies gilt auch, wenn die Sorgeberechtigen nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.

Die Hauptaufgabe der Kinderschutzgruppe besteht im Erkennen von Gewalt, Misshandlung und Vernachlässigung.

Wir möchten einerseits dazu beitragen, dass Kinder, die bereits Gewalt und Vernachlässigung erleben mussten, in Zukunft wirksam davor geschützt werden. Andererseits wollen wir gefährdete Familien frühzeitig dabei unterstützen, sich Hilfe zu holen. Unsere Arbeit hat somit auch präventiven Charakter – wir wollen, dass Kinderschutzfälle gar nicht erst entstehen.

Hausinterne Konzepte und Handlungsleitlinien werden entsprechend der Qualitätsstandards fortwährend überprüft und fortgeschrieben sowie die Mitarbeiter / innen kontinuierlich geschult.

Als Rechtsgrundlage im Kinderschutzauftrag beziehen wir uns auf das Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG).

Die Kinderschutzgruppe ist ein interdisziplinäres/multiprofessionelles Team zusammengesetzt aus Mitarbeiter /innen der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Sie konstituiert sich im Gefährdungsmoment oder -fall nach individuellem Bedarf aus dem interdisziplinär-multiprofessionellen Team einer Regelbehandlung in der KJPP.

Federführend wird die Kinderschutzgruppe von der Leitung des Sozialpädagogischen Fachdienstes, als auch dem zuständigen Oberarzt geleitet.

 

Kontakt:

Ltd. Sozialpädagogin, Monika Banse, Telefon: 0821 / 2412-515
Oberärztin Dr. Gabriele Unterlass, Telefon: 0821/ 2412-435