Medikamentöse Behandlung bei Brustkrebs

Durch die medikamentöse Behandlung haben sich in den letzten Jahrzehnten die Heilungschancen der Brustkrebs-Patientinnen entscheidend verbessert. Bei Brustkrebs können bereits vor einer Operation Krebszellen über Lymph- und Blutbahnen in andere Organe des Körpers gelangen und dort Metastasen bilden. Um dem entgegenzuwirken, ist bei den meisten Patientinnen nach oder schon vor der Operation eine medikamentöse Therapie notwendig. 


Für die Therapie kommen mehrere Möglichkeiten in Frage:

  • Antihormonelle Behandlung
  • Chemotherapie
  • Behandlung mit Antikörpern
  • bzw. eine Kombination der therapeutischen Maßnahmen.

Verschiedene Prognosefaktoren sind für die Auswahl der hierbei individuell eingesetzten Medikamente maßgebend. Im Brustzentrum werden die Empfehlungen für die stadiengerechte Behandlung in der interdisziplinären Tumorkonferenz unter Berücksichtigung neuester Studien erstellt.

Die medikamentöse Behandlung findet ambulant statt. Sie erhalten nach Vorliegen aller Befunde Ihren individuellen Behandlungsplan und einen Vorstellungstermin bei den Onkologen des Brustzentrums.

Keine Angst vor Chemotherapie bei Brustkrebs

Wir wissen, dass schon das Wort Chemotherapie große Ängste auslöst. Wir versprechen Ihnen aber, alle heute zur Verfügung stehenden, unterstützenden Maßnahmen konsequent anzuwenden und Sie gut durch diese für Sie wichtige Therapie zu bringen.