Pädagogische Frühförderung

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Einzel- und Gruppenförderung

Nach der diagnostischen Phase und dem Erstellen eines Förder- und Behandlungsplans beginnt die Frühförderung, die individuell auf das Kind abgestimmt ist. Sie bietet vielfältige Erfahrungsspielräume, in denen das Kind sich in der Auseinandersetzung mit seiner dinglichen und personellen Umwelt zu einer eigenständigen Persönlichkeit entwickeln kann.

Die Beziehung zur Pädagogin ist dabei von entscheidender Bedeutung.

Verschiedene Spiele kommen zum Einsatz, zum Beispiel

  • Funktionsspiel,
  • Konstruktionsspiel,
  • Rollen- und Regelspiel.

Sie unterstützen wichtige Förderbereiche wie die

  • Förderung von
    • Wahrnehmung,
    • Bewegung,
    • Interaktion,
    • Kommunikation und Sprache.
  • Vermittlung von Kompensationstechniken, um Einschränkungen durch eine Behinderung auszugleichen
  • Entwicklung lebenspraktischer Fähigkeiten (selbständiges Essen, An- und Ausziehen, angefangene Arbeiten zu Ende bringen)
  • Unterstützung bei der sozialen Entwicklung

    Die Frühförderung setzt an den Stärken des Kindes an und findet meist ambulant statt, in Ausnahmefällen in der Kindertagesstätte oder in vertrauter Umgebung zuhause bei der Familie.

    Entwicklungspsychologische Beratung für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern (EPB)

    Dieses Konzept unterstützt bei Kindern im Alter von Null bis drei Jahren eine Eltern-Kind-Beziehung, die der Entwicklung des Kindes förderlich ist. Sie basiert auf Erkenntnissen der Säuglings- und Bindungsforschung.

    Elterntraining Triple P

    Triple P unterstützt Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder und baut auf den Stärken der Familie auf. Das Erziehungsprogramm ist psychoedukativ und will Eltern in ihrem Glauben bestärken, durch eigene Kompetenzen gewünschte Handlungen selbst erfolgreich ausführen zu können (Selbstwirksamkeit).

    Integration von behinderten und von Behinderung bedrohten Kindern in Kindertagesstätten

    Integration meint die gemeinsame Erziehung und Bildung von behinderten und nicht behinderten Kindern in der Kindertagesstätte. Deshalb finden die heilpädagogischen sowie medizinisch-therapeutischen Angebote der Frühförderstelle vor Ort im Regelkindergarten einzeln oder in Gruppen statt. Wir unterstützen und begleiten gemeinsames Lernen und Spielen in Gruppen mit behinderten und nicht behinderten Kindern und ermöglichen damit die Einbindung in das soziale Lebensumfeld des Kindes.

    Elternarbeit

    Ziel der Frühförderung ist, das Kind durch eine bejahende Einstellung in der Familie zu bestärken. Wir unterstützen Familien dabei, ihrem Kind trotz vielfältiger besonderer Belastungen Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln.

    Soziale Kompetenzgruppe:
    Kleingruppe mit bis zu sechs Kindern

    Ziel der Gruppe ist die Wahrnehmung von sich selbst und der eigenen Verhaltensweisen in der Interaktion mit anderen Kindern. Durch gemeinsame Spiele und Übungsangebote können unter Anleitung von zwei Pädagoginnen soziale Kompetenzen erworben werden.

    Kontakt

    Telefon 0821 2412-451

    Telefax 0821 2412-467